Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM)

Leistungsangebot

Können Menschen mit einer Behinderung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nicht oder noch nicht tätig sein, bietet ihnen eine Werkstatt für Menschen mit Behinderung einen Arbeitsplatz oder die Gelegenheit zur Ausübung einer geeigneten, jedoch stets produktionsorientierten Tätigkeit. Für die Arbeit in der Werkstatt wird ein leistungsabhängiges Entgelt bezahlt, einschließlich Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung.
Die ursprünglich für körperlich und geistig behinderte Menschen ausgerichteten Werkstätten verfügen heute vielfach über einen Bereich für psychisch behinderte Menschen, die, bedingt durch ihre psychische Erkrankung, dem allgemeinen Arbeitsmarkt nicht, noch nicht oder nicht mehr zur Verfügung stehen.

Be­deutung für Ange­hörige

Entlastung der Angehörigen von Verantwortung und von finanzieller Unterstützung. Durch langjährige Werkstattarbeit erwerben die Mitarbeiter:innen einen Rentenanspruch, was ihnen und den Angehörigen Sicherheit für die Zukunft gibt.

Zu­gangs-/Auf­nahme­voraus­setz­ungen

Personen, die wegen ihrer körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigungen oder Besonderheiten nicht, noch nicht oder nicht wieder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt erwerbstätig werden können, haben ein Recht auf einen Werkstattplatz. Eine Anerkennung als Schwerbehinderter oder ein Schwerbehindertenausweis ist kein Aufnahmekriterium der Werkstatt.

Kosten

keine

Wo

Adressen von Werkstätten für Menschen mit Behinderung finden Sie auf der Seite von der Landesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen e. V.: https://www.wfbm-bayern.de/index.php/werkstaetten/werkstaettensuche/bayern/oberbayern?site=1#suchergebnis